
Pflanzen spielen eine wichtige Rolle
Sie begleiten mich bei meiner Arbeit.
Einige der Pflanzen, die ich für meine Kosmetik verwende, wachsen ganz in meiner Nähe oder kommen aus dem Naheland. Sie werden vorwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau bezogen oder gesammelt und anschließend zu Ölauszügen, Extrakten und Pflanzenwässern verarbeitet.
So entsteht Naturkosmetik, bei der die Pflanze ein wesentlicher Teil der Rezeptur ist.
Bio-Bienenwachs und Honig kommen von Imker Franz Emmerig aus Moosach und von den BeeBauern, Sabine Sterz aus dem Naheland.
Ätherische Öle - Duft und Pflanzenkraft
Duft, der mehr kann als gut riechen
Eine Creme soll sich nicht nur angenehm auf der Haut anfühlen, sondern es soll auch Freude machen, wenn wir sie auftragen.
Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenauszüge, deshalb verwende ich sie mit Bedacht, in kleinen Mengen.
Sie verbinden Pflanzenwissen, Duft und sinnliches Erleben.
Für meine Rezepturen verwende ich ausgewählte Pflanzenöle u.a. das Traubenkernöl von der Ölmühle Zöllner, Butter, Wachse, Pflanzenwässer und Kräuterauszüge. Daraus entstehen meine Cremes, Balsame, Gesichts-/ Körpersprays und Ölmischungen -
in kleinen Serien von Hand gerührt.
Mit Zeit, Erfahrung und viel Sorgfalt.
Kleine Unterschiede gehören zur Natur
Wie alles, was aus der Natur kommt, weisen die natürlichen Rohstoffe, von Ernte zu Ernte und je nach Herkunft leichte Unterschiede auf. Deshalb können Duft, Farbe und Konsistenz der Cremes und Ölmischungen von Charge zu Charge etwas variieren.
Die natürlichen Schwankungen nehmen wir gerne in Kauf.
Warum manche Cremes etwas anders aussehen können
Ich verzichte bewusst auf klassische Emulgatoren, weshalb es gelegentlich vorkommen kann, dass eine Creme eine etwas "körnige" Konsistenz entwickelt. Diese feinen Körnchen entstehen durch die enthaltene Shea- oder Cupuacubutter und schmelzen beim Auftragen auf der Haut.
Qualität und Haltbarkeit bleiben davon unberührt.
Bewusst konserviert
Meine Cremes werden mit Pflanzen-Alkohol-Auszügen konserviert.
Bei den Lotionen setze ich zusätzlich einen in der Naturkosmetik zugelassenen Konservierungsstoff ein.
Bewusst ausgewählte Verpackung
Meine Tiegel und Fläschchen bestehen aus Glas.
Die Etiketten sind auf Graspapier gedruckt.
Die Holzdeckel meiner Tiegel werden für mich in den Steinhöringer Werkstätten gefertigt.
Die Papierhülsen für meine Lippenbalsame kommen aus Süddeutschland.
Wie ich Hautpflege verstehe
Wilde Natur Kosmetik orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen und Prozessen der Haut.
Für mich bedeutet gute Hautpflege nicht, möglichst viel auf die Haut zu geben. Oft ist weniger mehr.
Sanfte Reinigung
Die natürliche Hautbarriere und der Säureschutzmantel sollen möglichst erhalten bleiben.
Deshalb beginnt Hautpflege für mich mit einer sanften Reinigung, die die Haut nicht unnötig beansprucht.
Pflanzenöle
Wertvolle Pflanzenöle sind das Herzstück der Pflege und versorgen die Haut mit wichtigen Fettsäuren und Pflanzenbegleitstoffen.
Pflanzenbutter und Wachse
Feine Pflanzenbutter und Wachse pflegen und schützen die Haut.
Pflanzenwässer
Pflanzenwässer bringen einen natürlichen Feuchtigkeitsanteil in die Rezepturen.
Mehr ist meistens nicht nötig.
Haut verändert sich. Haut ist nicht statisch.
Sie verändert sich mit den Jahreszeiten, dem Klima, den Lebensgewohnheiten und natürlich auch mit der Zeit.
Hormonelle Veränderungen können sich auf die Haut auswirken.
Deshalb kann eine Pflege, die im Sommer wunderbar passt, im Winter plötzlich zu leicht sein.
Und manchmal braucht die Haut einfach etwas anderes als noch vor ein paar Jahren.
Ich finde es wichtig, auf die eigene Haut zu achten, zu spüren was ihr gerade gut tut.
Du möchtest mehr über Deine Haut erfahren?
In meinem Bereich Hautwissen findest Du Informationen über den Aufbau der Haut, unterschiedliche Hautzustände und Tipps für eine natürliche Hautpflege.


Foto Sabine Sterz, Beebauern


Foto Anneliese Kompatscher


Foto Anneliese Kompatscher