Frühlingskur für die Haut

Aktualisiert: März 10

Anregungen und Rezepte

Gönnen Sie Ihrer Haut nach den Wintermonaten eine kleine Frühjahrskur!

Mit viel Bewegung, regelmäßigen Bürstenmassagen, Wechselduschen à la Kneipp, einem Körperpeeling und einem "straffenden" Körperöl.


Und so geht es los:

Morgens, vor dem Duschen 5 Minuten lang den Körper mit einer guten Naturbürste bürsten. Dadurch entfernen Sie abgestorbene Hautschüppchen, die Durchblutung, der Kreislauf werden angeregt. Sie beginnen am rechten Fuß, auch die Fußsohlen mögen es! und bürsten mit langen festen Strichen über die Beine, Hüften und den Po, immer zum Herzen hin. Krampfadern oder verletzte Hautstellen auslassen. Anschießend bürsten sie die linke Seite, wieder bis zum Po. Dann folgen Bauch und am Rücken - soweit es geht. Rechte Hand, Arm bis zur Schulter, linke Hand, Arm bis zur Schulter. Brust und Dekolleté werden sanft mit kreisförmigen Bewegungen gebürstet. Oberschenkel, Po, Bauch und Hüfte vertragen eine feste Bürstenmassage. Das Gesicht aussparen.

Nicht erschrecken, am Anfang kann es schön "stauben".

Wenn Sie schon beim Bürsten sind, dann kann es mit der Kopfhaut und den Haaren gleich weitergehen. Diese werden mit einer Naturhaarbürste einige Male gut durchgebürstet. Das fördert die Duchblutung und befreit von Schuppen.


Nach dem Duschen verwöhnen Sie Ihre Haut mit einem duftendem, straffendem Körperöl

50 ml Sesamöl, ungeröstet

50 ml Aloe-Öl oder Aprikosenkernöl

5 Tropfen ätherisches Wacholderbeerenöl

10 Tropfen ätherisches Orangenöl

8 Tropfen ätherisches Zypressenöl

8 Tropfen ätherisches Grapefruitöl


Alles gut in einer sauberen Flasche vermischen und in die feuchte Körperhaut einmassieren.

Die Öl-Mischung ist ca. 1 Jahr haltbar.


Monfocus auf Pixabay


Statt dem Trockenbürsten können Sie sich 1x in der Woche mit einem Körperpeeling verwöhnen.

Nachdem Duschen auf die noch feuchte Haut das Peeling auftragen und gut einmassieren - abduschen. Am besten mit warmem und kaltem Wasser im Wechsel, das verstärkt die Wirkung der Durchblutung!

Ein wunderbar zartes Hautgefühl bleibt zurück - eincremen ist meist nicht mehr nötig.

In herkömmlichen Körperpeelings können immer noch Kunststoffverbindungen und Silikone enthalten sein.

Eine gute, günstige und sicher ebenso effektive Alternative sind selbstgemachte Peelings, die kein Mikroplastik hinterlassen!

Das Peeling am besten frisch herstellen, da es nicht so lange haltbar ist.

Die Zubereitung geht schnell und ist kinderleicht!

Als Peeling-Zusatz eignen sich grober brauner Rohrzucker, feines Meersalz oder Kaffeesatz. Das darin enthaltende Koffein macht munter und soll bei Cellulite hilfreich sein. Kaffeesatz kann gut mit Zucker gemischt werden!

Foto Michal Jarmoluk auf Pixabay


Das Körperpeeling-Grundrezept

2 Esslöffel Pflanzenöl, z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl ungeröstet (in Bio-Qualität)

1 Esslöffel Peeling-Substanz (brauner Zucker, feines Meersalz, Kaffeesatz)

nach Wunsch einige Tropfen ätherisches Öl, z.B. Orange

Alles in einem Schälchen gut mischen, es sollte eine sämige Paste entstehen. Ist die Paste zu fest, etwas Öl zugeben, ist sie zu weich, etwas vom Peelingzusatz untermischen - fertig!

Kaffeesatz am besten ganz frisch verwenden oder trocknen lassen, vielleicht mit Zucker vermischen und in einer Dose aufbewahren - dann ist immer ein guter Peeling-Zusatz vorhanden.


Hier noch ein ganz einfaches Rezept für eine Körperpeeling-Sahne


125 ml Pflanzenöl (Olivenöl, Aprikosenkernöl, Sesamöl ungeröstet)

50 ml Milch

einige Tropfen ätherisches Öle (10-20 Tropfen)

Kaffeesatz oder Zucker oder Salz. Menge nach gewünschter Stärke des Peelings.

Das Öl mit der Milch in einem hohen Gefäß mit dem Zauberstab mixen. Nach kurzer Zeit wird die Mischung fest. Die Peelingzutaten unterrühren - fertig!



Körperpeelings eignen sich nicht für die zarte Gesichtshaut!


Als Gesichtsmaske wird die Sahne ohne Peelingzusätze mit etwas Honig verrührt und aufgetraten.

10 Minuten einwirken lassen und mit Wasser abwaschen.


Viel Spaß beim Ausprobieren!!



Rezepte mit wilden Kräutern, die den Stoffwechsel ankurbeln und dadurch auch der Haut gut tun finden Sie hier.



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